Kirchenmusik

September 5th, 2010

Die Kirchengemeinde Marne bietet Ihnen:

– hochwertige Orgelmusik sonntags im Gottesdienst und in diversen Konzerten in der Marner Maria-Magdalenen-Kirche und in der Neufelder Kapelle, bitte beachten Sie die örtliche Plakatierung.

– eine Kantorei, die montags ab 20 Uhr im Gemeindehaus probt.

– ein Chor, die Neufelder Heerscharen, der mittwochs um 19 Uhr in der Neufelder Schule (Ünner’n Diek 58 25724 Neufeld) probt.

– einen Posaunenchor, der montags ab 18.30 Uhr im Gemeindehaus probt. Es wird eine AnfängerInnenausbildung angeboten!

– einen Jugendchor, der sich freitags ab 18.30Uhr im Gemeindehaus trifft (Tierra Sagrada)

Ansprechpartner:
Kantor Peter Heeren, Österstr. 16, 25709 Marne
Tel.: 04851-574

 

16.12.2018, 17 Uhr, Maria-Magdalenen-Kirche zu Marne

Buntgemischt und weihnachtlich

Das Chorkonzert Weihnachtliches Singen und Musizieren in Marne stimmt auf Weihnachten ein

Marne – ein buntgemischtes Musikprogramm für jeden Geschmack – das bietet die evangelische Kirchengemeinde Marne mit ihrem diesjährigen Weihnachtskonzert. Beim Weihnachtlichen Singen und Musizieren in der Maria-Magdalenen Kirche präsentieren die Musiker auch in diesem Jahr eine vielfältige Auswahl weihnachtlicher Musik.

Es sind nicht weniger als vier Chöre, dessen Sängerinnen und Sänger seit Wochen intensiv dafür proben, die Konzertbesucher am dritten Adventssonntag mit ihrer Musik zu erfreuen. Am beliebten „Weihnachtlichen Singen und Musizieren“ in der Maria-Magdalenen-Kirche nehmen in diesem Jahr neben der Kantorei und den Neufelder Heerscharen auch der Lotsenchor Takelure aus Brunsbüttel teil.

Die musikalische Bandbreite des traditionellen Konzerts erstreckt sich von Volks- und Popmusik über breitgefächerte Seemannslieder bis hin zu klassischen Chorwerken. Die Mitglieder der Kantorei haben mehrere Werke des englischen Komponisten John Rutter einstudiert, die auf besonderen Wunsch vieler Konzertbesucher in deutscher Sprache vorgetragen werden. Natürlich ist auch wieder der Posaunenchor mit beschwingter Weihnachtsmusik dabei. Wie in jedem Jahr begleiten die Bläser alle Gemeindelieder, damit die Besucher kräftig mitsingen können. Die Gesamtleitung dieses schönen und besinnlichen Konzerts hat Peter Heeren. „Alle Musikgruppen haben sich bei der Auswahl ihrer Stücke besonders viel Mühe gegeben“, verrät der Kantor, „das Konzert sollte man sich nicht entgehen lassen.“

Wer einen besinnlichen Abend bei schöner Musik und Kerzenschein verbringen möchte, sollte am Sonntag, 16. Dezember um 17 Uhr in die Maria-Magdalenen Kirche nach Marne kommen. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende für die Kirchenmusik gebeten.

30.12.2018, 17 Uhr, Maria-Magdalenen-Kirche zu Marne, Orgelkonzertgottesdienst

Sylvesterkonzert mit Michael Kriener (Orgel) aus Hamburg-Poppenbüttel

 

Konzertgottesdienst mit Kirchenmusikdirektor Michael Kriener

Einen besonderen Abend erleben die Besucher des Konzertgottesdienstes mit Kirchenmusikdirektor Michael Kriener aus Hamburg-Poppenbüttel und Pastor Dr. Jochen Hose. Michael Kriener spielt an der Orgel neun Meditationen aus La Nativité du Seigneur (dt. Die Geburt des Herrn) des französischen Komponisten Olivier Messiaen. Im Alter von nur 27 Jahren schrieb Olivier Messiaen 1935 dieses Orgelwerk, das ein Jahr später in Paris uraufgeführt wurde.

Michael Kriener studierte in Essen und Berlin Kirchenmusik und wirkt seit 1989 als Kantor und Organist an der Marktkirche in Hamburg-Poppenbüttel. Der 1957 geborene Musiker konzertierte bislang auch in Finnland, England und Schottland. Ende Dezember kommt er nun nach Marne, um die Orgel in unserer Maria-Magdalenen-Kirche erklingen zu lassen. Zwischen den Meditationen hören die Konzertbesucher Gebete und Texte von Pastor Dr. Jochen Hose.

Der rund einstündige Konzertgottesdienst am 30. Dezember beginnt um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, es wird um eine Spende gebeten.

02.02.2019, 15 Uhr, Maria-Magdalenen-Kirche zu Marne: MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN

Pressemappe

Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Schon im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen.

Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg. 

 Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor. Er bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, und vertiefte sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff.

Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten. Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Sonntag,  24.März 2019 um 17 UhrMaria-Magdalenen-Kirche zu Marne, Gitarrenkonzert

Mit dem Programm „Oración“ (Gebet) tourt der Meldorfer Gitarrist und Komponist Boris Guckelsberger (Jahrgang 1968) in diesem Jahr durch den Norddeutschen Raum.

Er verbindet in seinen Programmen die Leidenschaft und Ausdruckskraft solistischer Flamencomusik mit der Tiefe und Tonschönheit der klassischen Konzertgitarre. Dabei sind Werke von Paco de Luca. Manolo Sanlúcar, Amir-John Haddad, Johann Sebastian Bach und Astor Piazzolla zu hören. Guckelsberger studierte bei Jürgen Braubach in Hamburg Konzertgitarre und danach Musiktheorie und Komposition unter anderem bei Alfred Schnittke und Francis Corcoran (Hamburg) sowie Friedhelm Döhl (Lübeck). Das hier erworbene Wissen um Struktur und Dramaturgie macht er sich bei der Interpretation der Werke zunutze und vermittelt es unmittelbar und mitreißend an das Publikum.

Spende willkommen

Abendprogramm und weitere Informationen

Sa., 13. Juli 2019, Maria-Magdalenen-Kirche zu Marne, Panflötenkonzert mit Helmut Hauskeller

Helmut Hauskeller, in Berlin geboren, zählt zu den bekanntesten Panflötisten Deutschlands. Im Alter von 14 Jahren begeisterte ihn das Spiel der Panflöten-Virtuosen Simion Stanciu und Gheorghe Zamfir so sehr, dass er begann, Panflöten zu bauen und zu spielen.

Workshops und Kurse, die er teilweise selbst leitete, zogen ihn weiter in den Bann dieses einfachen und doch so vollkommenen Instrumentes aus Bambusholz. Bevor er sich jedoch ganz der Panflöte verschrieb, erhielt er eine solide Instrumental- und Vokalausbildung.

Seit 1989 führen ihn CD-Produktionen, Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen sowie zahlreiche Konzerte, meist mit Orgel-, aber auch mit Ensemble- oder Orchesterbegleitung, durch ganz Deutschland sowie nach England, Frankreich, Spanien, Finnland, Schweden, Norwegen, Italien, Kroatien, in die Schweiz und die Slowakei, nach Polen, Nigeria, Japan und in die USA.

Zahlreiche Künstler, Musiker und Maler hat er mit seiner Panflöte schon inspiriert, unter anderen den New Yorker Komponisten Eugene Wilson Hancock, die Berliner Manfred Schlenker und Renate Greubel sowie den Norddeutschen Malte Rühmann.

Helmut Hauskeller wird vvon dem Organisen  Stanislav Surin begleitet. Stanislav Surin studierte Orgel am Staatlichen Konservatorium in Bratislava, am Diözesankonservatorium in Wien, an der Musikhochschule in Bratislava (Prof. Ivan Sokol) und privat bei Prof. Johann Trummer in Graz. Er war Organist am Martinsdom in Bratislava (1991-1995). Als Solist hat er mit der Slowakischen Philharmonie mehrere Kompositionen für Orgel und Orchester interpretiert. Orgelsolokonzerte gab er in mehreren Staaten Europas, Nordamerikas, in Mexiko und Taiwan. Er realisierte mehrere CD-Aufnahmen (Orgelsolo im Grazer Dom und in der Wiener Schubertkirche).Er ist Gründer der Bachgesellschaft in der Slowakei und Gründer des Orgelfestivals in Trnava, Piešťany und Skalica.Er ist Mitglied der Europäischen Konferenz der Kirchenmusikverbände CEDAME. Er war Chefredakteur der Zeitschrift für Kirchenmusik Adoramus Te von 1999-2002. S. Šurin unterrichtet an der Katholischen Universität in Ružomberok.Seit Februar 2006 ist er als offizieller Hauptkirchenmusiker der Erzdiözese Bratislava-Trnava und Organist in der Tyrnauer Kathedrale tätig.

04. September 2019 um 19.30 UhrMaria-Magdalenen-Kirche zu Marne

Gregorian Voices

Sie finden Standing Ovations und frenetischen Jubel bei gregorianischen Gesängen in der Kirche ungewöhnlich? Nicht bei „The Gregorian Voices“. Das bulgarische Vokaloktett löst seit dem Frühjahr 2011 bei seiner Tournee durch Europa regelmäßig derartige emotionale Reaktionen aus. Kein Wunder, dass dieser besondere Chor bereits mehrere internationale Auszeichnungen erhalten hat. Sein Können umfasst ein erstaunliches Spektrum, das vom einstimmigen liturgischen Gesang bis hin zur polyphonen Fünfstimmigkeit mit schallenden Bässen und aufsteigenden Falsettstimmen reicht. In schlichte Mönchskutten gekleidet erschaffen „The Gregorian Voices“ durch die beeindruckende Präsentation ihrer substanzreichen Stimmen eine großartige, mystische Atmosphäre, die gerade in Kirchen Raum greifend und sehr berührend ist. Dieser stimmgewaltigen Formation von acht Sängern ist die klassische Gesangsausbildung anzuhören. Ihre glockenklaren Stimmen, der Zwiegesang von Bass, Bariton und Tenor breitet sich komplex und spannungsreich über dem Publikum aus. Der achtköpfige Männerchor aus dem bulgarischen Sofia begeistert und fasziniert ein breites Publikum mit gregorianischen Chorälen, orthodoxen Gesängen und Madrigalen unter der künstlerischen Leitung von Georgi Pandurov. Das Herausragende an diesem Chor ist, dass er die frühmittelalterlichen gregorianischen Choräle völlig neu belebt und interpretiert. Wie das gelingen kann, beweisen „The Gregorian Voices“ eindrucksvoll, wenn sie berühmte Klassiker der Popmusik im gregorianischen Stil arrangieren. Auch mit diesem gewagten Experiment lösen sie überwältigende Reaktionen im Publikum aus: „intensiv, aufwühlend, überragend oder erstaunlich“ sind Ausrufe, die häufig zu hören sind. Rod Stewards „I’m Sailing“ in einer sakralen Modulation zu hören, ist schon ein emotionales Erlebnis. Auch „Imagine“, ein bekannter Song von John Lennon, erntet neben „Ameno“ von ERA treffsicher und beständig Beifallsstürme.

Sonntag, 07.06.2020, 17 Uhr, Orgelkonzert mit Kai Krakenberg

Kai Krakenberg wurde 1970 in Essen geboren. Dort wuchs er auf. Seiner Heimatstadt blieb er treu bis zum Ende seines Studiums.

Von 1982-1992 war er für 10 Jahre Orgelschüler von Heiner Graßt. Der mehrfach ausgezeichnete Kantor und Organist war vor dem Studium sein erster und einziger Orgellehrer.

Bereits seit der 9. Klasse (1986) war Kai Krakenberg nebenamtlicher Organist in Essen-Kray, diese Position hatte er inne bis 1997 kurz vor dem A-Examen.

Von 1992 bis 1997 studierte Krakenberg an der Folkwang–Hochschule in Essen bei Professor Gisbert Schneider und Professor Gerd Zacher.

Sein Studium schloss er 1997 mit dem A-Examen ab. Während des Studiums war er Assistent von Professor Schneider.

Kai Krakenberg nutzte die Studienzeit auch zur Teilnahme an zahlreichen Akademien und Kursen im In- und Ausland bei international renomierten Organisten (Norddeutschland, Niederlande, Frankreich, Dänemark, Italien, USA)

Von 1997 bis 2000 war er Kirchenmusiker der Ev. Garnisonkirche Augustdorf/Lippe, von 2000 bis 2005 Kirchenmusiker der Ev. Kirche Hamburg-Bergstedt

Seit April 2005 ist Kai Krakenberg Kirchenmusiker, Kantor und Organist der Stadtkirche St. Marien in Husum, an der bereits Nicolaus Bruhns wirkte. Darüber hinaus ist er Kreiskantor des Kirchenkreises Nordfriesland und Leiter des Westküsten C-Seminars.

An St. Marien spielte Kai Krakenberg Bachs Gesamtwerk für Orgel in 28 Konzerten.

Darüber hinaus gilt sein persönliches Interesse den Werken der Norddeutschen Schule sowie den großen Werken der deutschen, französischen und angelsächsischen / amerikanischen Orgelsymphonik.

Als Organist konzertierte er bisher in nahezu allen europäischen Ländern, Rußland, Asien sowie in den USA und Kanada.

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