Besondere Gottesdienste

November 30th, 2011

„Ihr seid Kinder des Lichts!“
Abschlussgottesdienst unserer Prädikantin i.A. Svenja Engel

„Guten Morgen und herzlich willkommen zum Gottesdienst hier in unserer Maria-Magdalenen-Kirche. Schön, dass Sie, dass ihr da seid!
Neulich sagte mir eine Gottesdienstbesucherin, dass sie es besser finden würde, wenn der große Kronleuchter hier im Gottesdienst aus bliebe. Wegen Corona müsse hier sowieso keiner mehr irgendwas lesen und dann könnten wir auch mal ans Energiesparen denken…“, so begann Svenja Engel den gestrigen Abschlussgottesdienst ihrer Ausbildung zur Prädikantin der Nordkirche.

Da zurzeit – Gott sei Dank – sehr viele engagierte Christ*innen zu Prädikant*innen ausgebildet werden, wird es in diesem und im nächsten Jahr eben auch sehr viele Abschlussgottesdienste in Gemeinden der Nordkirche geben, bevor die Ausbildung endgültig abgeschlossen sein wird. Für Svenja Engel bedeutet das, dass ihre Ausbildung mit ihrem „Abschlussgottesdienst“ noch nicht zu Ende ist. Das wird erst im nächsten Jahr der Fall sein.

Aber gestern feierte sie gemeinsam mit unserer Kirchengemeinde ihren Abschlussgottesdienst in unserer Maria-Magdalenen-Kirche. Nach langer Zeit war unsere Kirche wieder einmal sehr gut besucht. Rund 100 Gemeindeglieder und Gäste sorgten für einen würdigen Rahmen, aber auch dafür, dass Svenja noch aufgeregter war als ohnehin schon. Doch das merkte man ihr nicht an. Souverän, ruhig und wertschätzend führte sie unsere Gemeinde durch den Gottesdienst, der unter dem Thema „Ihr seid Kinder des Lichts“ stand und in dem Svenja von Peter Heeren an der Orgel, Manuela Pahrmann als Lektorin und Gesa Claußen als Küsterin richtig gut begleitet wurde. Im Mittelpunkt stand ihre Predigt über 1.Thessalonicher 5,1-6 (siehe unter Aktuelle Predigt), in der sie auf die Dunkelheiten im Leben von uns Menschen einging und wie es uns Gott ermöglicht, diese durchzustehen.
Peter Heeren vertiefte Svenjas Gedanken mit einem imposanten Orgelspiel nach der Predigt, das die Anwesenden mitnahm auf einem Weg aus dem Dunkel hinein ins Licht.

Nach dem Gottesdienst waren alle eingeladen, in einem Feedback Svenja mitzuteilen wie der Gottesdienst auf sie gewirkt hat. Wie nicht anders zu erwarten war, bekam Svenja Engel sehr viel lobende Worte und sogar ein paar kleine Geschenke.

Unter den rund 100 Teilnehmenden waren auch sechs weitere sich in der Ausbildung befindliche Prädikant*innen, Svenjas Mentorin Pastorin Ina Brinkmann (Büsum) und die Leiterin der Ausbildung Pastorin Dr. Claudia Süssenbach in Marne. Gemeinsam mit Svenja Engel und Pastor Rainer Petrowski machten sie sich auf den Weg ins Gemeindehaus der Gemeinde Diekhusen-Fahrstedt, um ausführlich über den Gottesdienst und die Predigt zu sprechen. Auch in diesem Rahmen gab es viele positive und Mut machende Worte, aber auch die eine oder andere Anregung.

Wir danken allen, die uns am gestrigen Sonntag unterstützt haben, vor allem auch bei der Gemeinde Diekhusen-Fahrstedt und ihrem Bürgermeister Henning Nummsen, der sofort bereit war, uns das Gemeindehaus zur Verfügung zu stellen, da unser Gemeindehaus sich zurzeit im Umbau befindet.

Lektorengottesdienst

Am 11. Oktober feierte unser Lektorenkreis wieder einmal einen gut besuchten Lektorengottesdienst in unserer Maria-Magdalenen-Kirche. Im Mittelpunkt standen die Zehn Gebote, insbesondere das achte Gebot: „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.“
Was ist damit eigentlich gemeint? Gehört eine gutgemeinte Notlüge auch schon dazu oder das alltägliche Lästern? Ab wann ist Lästern nicht mehr witzig, sondern gemein?
Andrea Lensch, Manuela Pahrmann, Meike Dewitz, Svenja Engel und Dietrich Plümicke sorgten dabei für viel Abwechslung. Eine Begrüßung gehörte ebenso dazu wie ein Psalm, die Lesung des Predigttextes aus 5.Mose 30,11-14, das Glaubensbekenntnis, die Predigt gehalten von Dietrich Plümicke sowie die Fürbitten, das Vater und der Segen. 
Etwas ungewöhnlich waren dagegen zwei Szenen aus dem alltäglichen Leben frei nach „Tratsch im Treppenhaus“ des Ohnsorg-Theaters mit Heidi Kabel sowie das Lied „Ein ehrenwertes Haus“ von Udo Jürgens.
Am Ende verließen die Besucher*innen fröhlich, aber auch nachdenklich unsere Kirche und freuen sich bereits auf den nächsten Lektorengottesdienst im nächsten Jahr.

Erntedankgottesdienst

Erntedankfeste erinnern Christinnen und Christen an den engen Zusammenhang von Mensch und Natur. Gott für die Ernte zu danken, gehörte zu allen Zeiten zu den religiösen Grundbedürfnissen. Gleichzeitig wird aber auch denen gedankt, die Tag für Tag dafür sorgen, dass wir alles das haben, was wir zum Leben brauchen, in erster Linie den Landwirten und ihren Familien. Traditionell werden in den Kirchengemeinden die Altäre zum Abschluss der Ernte mit Feldfrüchten festlich geschmückt. Mit der Bitte des Vaterunsers „unser tägliches Brot gib uns heute“ wird zugleich an die katastrophale Ernährungssituation in den ärmsten Ländern der Erde erinnert. Im christlichen Verständnis gehören das Danken und Teilen zusammen. Termin für Erntedank ist in der Regel der erste Sonntag im Oktober, der in diesem Jahr auf den 4. Oktober fiel. Auch in diesem Jahr haben Mitglieder der Landjugend die Erntekrone in die Kirche getragen. Hans Kapell und Peter Hinrichs haben sich über die aktuelle Landwirtschaft unterhalten, natürlich auf plattdeutsch.  Unsere Prädikantin i.A. Svenja Engel  hat gemeinsam mit Andrea Lensch, die auch die Lesung übernommen hatte, die Predigt gehalten, während Pastor Rainer Petrowski für die Liturgie verantwortlich war. Höhepunkt waren aber die musikalischen Darbietungen von Urte Fischer und Peter Heeren, sowie des Posaunenchores, der die Gemeinde nach dem Gottesdienst vor der Kirche beim Gemeindegesang „Wir pflügen und wir streuen“ sowie beim Kirchenkaffee begleitet hat. Eine rundum gelungene Erntedankfeier. Allen Mitwirkenden unseren herzlichen Dank.

Danken möchten wir aber auch allen, die diese Erntedankfeier vorbereitet haben: Telse Peters, Kirsten Holtmeier, Conny Kölln, Heiko Haack, Jan Eggers, Alexander Kappes, Gesa Claußen, Ewald Brackrogge, Ehepaar Brüning, Dorle Haack, Birgit Bartels, Elke Petrowski 

Goldene Konfirmation der Jahrgänge
1969 und 1970

Am 5. und 6. September war es wieder einmal soweit.
Mit rund 60 Teilnehmer*innen haben wir Goldene Konfirmation der Jahrgänge 1969 und 1970 in unserer Maria-Magdalenen-Kirche und im Holsteinischen Haus gefeiert. Aufgrund der besonderen Umstände konnten wir dieses besondere Ereignis nicht wie gewohnt feiern, sondern mussten uns einiges einfallen lassen. Eine Zeit lang sah es sogar so aus, als ob wir die Goldene Konfirmation ins nächste Jahr verlegen mussten. Doch – Gott sei Dank – war dem nicht so.

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt unseren beiden Sekretärinnen Telse Peters und Kirsten Holtmeier, die
im Vorfeld Namen und Adressen ermittelt haben und mehr als 250 Goldene Konfirmand*innen angeschrieben haben.
Parallel dazu wurde im vergangenen Jahr ein erstes Programm erarbeitet, das dann in diesem Jahr völlig neu gestrickt werden musste. Schließlich stand folgendes Programm für den Jahrgang 1969 am Samstag und den Jahrgang 1970 am Somnntag fest:
9:00 Uhr: Eintreffen der Goldenen Konfirmand*innen in unserer Kirche
9:30 Uhr: Begrüßungskonzert unseres Organisten Peter Heeren
10:00 Uhr: Festgottesdienst mit Pastor Rainer Petrowski und Manuela Pahrmann und Meike Dewitz
11:00 Uhr: Mittagspause
13:00 Uhr: Stadtführung mit Ruth Speier
15:00 Uhr: Festliches Beisammensein mit Kaffeetrinken im „Holsteinischen Haus“
17:00 Uhr: Gemeinsamer Abschluss mit Andacht und Reisesegen

Peter Heeren an der Orgel, Elke und Reinhard Brüning als Küster*innen, Gesa Claußen (Schmücken der Kirche und des Holsteinischen Hauses), Irene Arndt, Kirsten Holtmeier, Telse Peters und Elke Petrowski (Bewirtung im Holsteinischen Haus) sowie Jugendliche von Tierra Sagrada (Technik) sorgten dafür, dass sich alle die, die an diesem Fest teilgenommen haben, ausgesprochen wohl gefühlt haben und eine festliche und würdige Goldene Konfirmation feiern konnten.

Ein besonderen Dank gebührt Ruth Speier, die an beiden Tagen die Jubilare so liebevoll und informativ durch unsere Stadt Marne und das Skatclubmuseum geführt hat, sowie Peter Bahnsen und sein Team, die für das leibliche Wohl verantwortlich waren.

Jahrgang 1969
Jahrgang 1970

  • Comments(0)

Comments are closed.