Kirchengemeinde Marne

A chinese lion statue

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Kirchengemeinde Marne. Wir möchten Sie gerne informieren und einladen: Besuchen Sie uns in unserern Gottesdiensten, in unseren Gruppen und Kreisen oder den besonderen Veranstaltungen. Wir freuen uns auf Sie!

Weihnachten 2021 Tierra Sagrada

Aktualisierung vom 4.Januar

– Aktuelle Hinweise des Kirchengemeinderates (siehe unten)
– Weihnachtsgottesdienst mit Tierra Sagrada (siehe unten)
– Krippenspiel der TS-Kids (siehe unten)
– Unsere Weihnachtsgottesdienste (siehe unten und Aktuelles aus dem Kirchengemeinderat
– Kirchenbote 137 – Dezember 2021 (siehe Kirchenbote)

Aktuelles aus dem Kirchengemeinderat

Aktuelle Hinweise des Kirchengemeinderates

Aufgrund der Entwicklung in den letzten Wochen und den aktuellen Vorgaben hat der Kirchengemeinderat der Kirchengemeinde Marne beschlossen, seinen für den 16.Januar geplanten Neujahrsempfang ausfallen zu lassen. Auch der Umzug der Sternensinger wird leider ausfallen müssen. Dafür findet der Gottesdienst wie geplant um 10 Uhr mit Pastorin Andra Bock statt. 
Des weiteren hat der Kirchengemeinderat beschlossen, seine für den 30.Januar geplante Gemeindeversammlung zu verschieben. Die beiden Gottesdienste am 30.Januar um 9 Uhr in Neufeld und 10 Uhr in Marne mit Pastor Rainer Petrowski findet dagegen statt.

Wir wünschen Euch und Ihnen frohe und gesegnete Weihnachten!

Herzlich Willkommen zu unseren Weihnachtsgottesdiensten
in unserer Maria-Madgalenen-Kirche und in der Kapelle in Neufeld

Weihnachtsgottesdienst mit Tierra Sagrada am 26. Dezember 2021

Krippenspiel der Tierra Sagrada-Kids vom 24. Dezember 2021

„Ins Herz geschlossen“
Kirchengemeinde Marne feierte die Vorstellung von Pastorin Andra Bock

Ein Jahr nach dem Weggang von Pastor Dr. Jochen Hose trat Pastorin Andra Bock ihren Dienst in Marne an. Am 1. Advent stellte Propst Dr. Andreas Crystall die junge Pastorin der Kirchengemeinde vor.
„Mit Andra Bock ist unser Pastorenteam endlich wieder komplett“, freute sich Pastor Rainer Petrowski in seiner Begrüßung anlässlich des Vorstellungsgottesdienstes seiner jungen Kollegin. Nach dem Umzug der Pastoren Katja und Dr. Jochen Hose nach Kiel mussten die Marner lange auf Ersatz warten. Anfang Dezember 2020 zeichnete sich mit einem Besuch von Andra Bock das Ende des Wartens ab. „Als sie fröhlich aus ihrem Auto stieg, waren wir uns sofort einig“, erinnerten sich Rainer Petrowski und Kirchengemeinderat Thomas Jürgensen an die erste Begegnung. „Das kann was werden.“
Gleiches muss auch Andra Bock gedacht haben, denn „es“ wurde was: Im Februar dieses Jahres trat die 31-Jährige mit den dunklen, langen Haaren ihren Dienst in Marne an. Kein glücklicher Beginn für die gebürtige Braunschweigerin, denn durch den Lockdown war die Maria-Magdalenen-Kirche monatelang geschlossen. Weitere Umstände führten dazu, dass der Einführungsgottesdienst weiter verschoben werden musste. Aber am 1. Advent war es endlich soweit: Propst Dr. Andreas Crystall führte Pastorin Andra Bock in einem feierlichen Gottesdienst offiziell in ihr Amt ein. Drei Jahre wird sie als sogenannte Pastorin im Probedienst in Marne wirken. Eine Bezeichnung, die Dr. Andreas Crystall überhaupt nicht behagt. „Hier wird nichts mehr geprobt, Frau Bock ist komplett ausgebildete Pastorin. Punkt.“
Und diese gestaltete nach ihrer Einsegnung durch den Propst gemeinsam mit ihren Kollegen Rainer Petrowski und Sandra Ruge-Tolksdorf einen sehr würdigen Festgottesdienst. Abgerundet wurde dieser durch den Gesang der Kantorei Marne unter der Leitung von Kirchenmusiker Peter Heeren. Mit einem Füllhorn plattdeutscher Weisheiten verdeutlichte Kirchengemeinderat Thomas Jürgensen die Weisheit Dithmarschens. Dazu passend überreichte er Pastorin Andra Bock einen Bildband und eine Radwanderkarte für ihre neue Heimat Dithmarschen.
Mit einem Empfang endete der gelungene Vorstellungsgottesdienst. Viele Gottesdienstbesucher nutzten die Gelegenheit, bei buntem Stuten und Kaffee mit ihrer neuen Pastorin ins Gespräch zu kommen. Diese zeigte sich glücklich über die Wertschätzung und die vielen Gratulationen. „Die Marner haben mich wirklich sehr, sehr herzlich aufgenommen“, sagt Pastorin Andra Bock, „und ich habe sie auch alle in mein Herz geschlossen.“
(Svenja Engel)

Thomas Jürgensen (stell. Vorsitzender), Sandra Ruge-Tolksdorf, Andra Bock, Rainer Petrowski und Propst Dr. Andreas Crystall nach der Vorstellung von Andra Bock

Neue Regelung für Taufen in unserer Kirchengemeinde

Liebe Gemeindeglieder, der KGR hat eine neue Regelung für Tauffeiern beschlossen. Ab Januar 2022 werden Taufen wieder im Sonntagsgottesdienst um 10 Uhr gefeiert. An zwei Sonntagen im Monat werden bis zu drei Täuflinge getauft. Zusätzlich soll es einmal im Jahr ein größeres Tauffest geben. Der KGR möchte mit dieser Regelung der Gemeinde die Möglichkeit geben, Taufen mitzuerleben, die Täuflinge herzlich aufzunehmen und sich mit den Familien über das Wunder des Lebens zu freuen. Die Tauffamilien können uns als Gemeinde kennenlernen und es ergeben sich weitere Anknüpfungspunkte für Angebote, Kontakt- und Austauschmöglichkeiten. Die Familien haben so die Gelegenheit, sich leichter im Gemeindeleben zu integrieren und können erleben, dass unsere Gemeinde auch Ihnen ein Zuhause sein kann. Die Taufgottesdienste werden zukünftig im Kirchenboten und per Aushang bekanntgegeben. Diese neue Regelung ist zunächst auf das Jahr 2022 als Erprobungszeitraum begrenzt, danach wird sich der KGR erneut beraten. (Andra Bock)

Geistliches Wort

16.November 2021, 17:35 Uhr, irgendwo zwischen Marne und Itzehoe. Hinter mir liegt ein langer Tag und Novemberregen. Vor mir ein gemütlicher Abend am gedeckten Tisch. So der Plan. Aber der muss warten, meine Tasche, in der sich alle wichtigen Dinge des Lebens befinden, thront nicht wie gewöhnlich neben mir auf dem Beifahrersitz. Ich steuere sofort einen Parkplatz an und suche das gesamte Fahrzeug ab. Nichts. Ich schreibe eine Nachricht. „Es wird später, fangt schon mal an. Die Tasche. Ja, alles drinnen. Mist. Nein, nicht die Karte sperren. Auch der Kalender. Es tut mir leid.“ Ich drehe um und düse zurück, gehe gedanklich all die Plätze des heutigen Geschehens ab. Panik steigt in mir auf. Das ist schon ein bisschen merkwürdig, wundere ich mich. All diese Dinge sind ersetzlich. Bloß nicht über reagieren. Der letzte Ort meiner Hoffnung ist die Kirche. Zum Glück stecken die Schlüssel in meiner Manteltasche. Immerhin. Die Kirche liegt da, als ruhte sie sich vom Getümmel des vergangenen Tages aus. Ich schließe mich durch ihre schweren Türen, kenne den Ort der Lichtschalter nicht und kämpfe mich durch das Labyrinth der Dunkelheit. Beim Betreten des Kirchenschiffs scheint nur ein kleines Licht in die abendliche Schwärze und erleuchtet den Innenraum. Es sind drei kleine Kerzen, die offenbar von Besuchern am Kerzenbaum entzündet wurden. Ihre warmen Lichter laden mich ein, Platz zu nehmen. „Setz dich ein wenig her!“, raunen sie mir zu. Natürlich tun sie es nicht wirklich. Ich stelle es mir nur ein bisschen vor. „Bald ist Weihnachten!“ Und mir fällt das Wort des Propheten Jesaja ein: „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“ (Jesaja 9,1.) Zum ersten Male an diesem Tag breitet sich eine tröstliche Ruhe in mir aus und eine leise Vorfreude auf dieses schöne Fest. „Bald ist Weihnachten!“ Werden Sie so kurz vor den Festtagen auch dünnhäutiger? Alle Jahre wieder. Zum Glück. Unsere besondere Weihnachtsempfindsamkeit führt bisweilen zu Einsichten, die uns bei einer Neuausrichtung hin zu einer „helleren“ Welt helfen können. Die Schöpfung ächzt, ihre Kreaturen leiden. Waffengewalt, Unterdrückung, Ausbeutung und bittere Armut begegnen uns täglich. Wohin steuert unser Planet? Wann wollen wir das Ruder in die Hand nehmen? In der Vorweihnachtszeit heißt es für uns: Stehenbleiben, verschnaufen, das Gepäck ablegen, die Füße entspannen, den Rücken durchstrecken und sich zum Licht träumen. Endlich ankommen, das Wunder der Ankunft Jesu in Herzen erleben. Voller Hoffnung die Nähe Gottes spüren. Wie gut es tut, für einen Moment innezuhalten und sich zum Ziel zu träumen. Hin zum großen Licht. Ich wünsche uns allen, dass wir nicht nur in den kommenden Tagen nach diesem hellen Licht Ausschau halten. Dass wir Zeit finden – füreinander und für Gott, der uns das Leben geschenkt hat und uns mit diesem Kind in der Krippe nahe sein möchte. Gesegnete Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr. Bleiben Sie behütet!

Ihre Sandra Ruge-Tolksdorf

P.S.: Meine Tasche habe ich wiedergefunden, allerdings nicht in der Kirche.