Kirchengemeinde Marne

A chinese lion statue

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Kirchengemeinde Marne. Wir möchten Sie gerne informieren und einladen: Besuchen Sie uns in unserern Gottesdiensten, in unseren Gruppen und Kreisen oder den besonderen Veranstaltungen. Wir freuen uns auf Sie!

Aktualisierung am 21.September 2020

Es geht wieder los! Neues vom Konfirmandenunterricht (siehe Konfirmanden)
Vielen Dank, Mike Burmeister! (siehe  Neues aus dem Kirchengemeinderat) 
Herzlich Willkommen den neuen Teamern (siehe Kinder und Jugendliche)
Goldene Konfirmation der Jahrgänge 1969 und 1970 (siehe unten)
Predigten vom 19. und 20. September (siehe unter Aktuelle Predigt)
Herzlichen Glückwunsch, Maike Witt ! (siehe unter Mitarbeitende

Aktuelles aus dem Kirchengemeinderat

Goldene Konfirmation der Jahrgänge 1969 und 1970

Am 5. und 6. September war es wieder einmal soweit.
Mit rund 60 Teilnehmer*innen haben wir Goldene Konfirmation der Jahrgänge 1969 und 1970 in unserer Maria-Magdalenen-Kirche und im Holsteinischen Haus gefeiert. Aufgrund der besonderen Umstände konnten wir dieses besondere Ereignis nicht wie gewohnt feiern, sondern mussten uns einiges einfallen lassen. Eine Zeit lang sah es sogar so aus, als ob wir die Goldene Konfirmation ins nächste Jahr verlegen mussten. Doch – Gott sei Dank – war dem nicht so.

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt unseren beiden Sekretärinnen Telse Peters und Kirsten Holtmeier, die
im Vorfeld Namen und Adressen ermittelt haben und mehr als 250 Goldene Konfirmand*innen angeschrieben haben.
Parallel dazu wurde im vergangenen Jahr ein erstes Programm erarbeitet, das dann in diesem Jahr völlig neu gestrickt werden musste. Schließlich stand folgendes Programm für den Jahrgang 1969 am Samstag und den Jahrgang 1970 am Somnntag fest:
9:00 Uhr: Eintreffen der Goldenen Konfirmand*innen in unserer Kirche
9:30 Uhr: Begrüßungskonzert unseres Organisten Peter Heeren
10:00 Uhr: Festgottesdienst mit Pastor Rainer Petrowski und Manuela Pahrmann und Meike Dewitz
11:00 Uhr: Mittagspause
13:00 Uhr: Stadtführung mit Ruth Speier
15:00 Uhr: Festliches Beisammensein mit Kaffeetrinken im „Holsteinischen Haus“
17:00 Uhr: Gemeinsamer Abschluss mit Andacht und Reisesegen

Peter Heeren an der Orgel, Elke und Reinhard Brüning als Küster*innen, Gesa Claußen (Schmücken der Kirche und des Holsteinischen Hauses), Irene Arndt, Kirsten Holtmeier, Telse Peters und Elke Petrowski (Bewirtung im Holsteinischen Haus) sowie Jugendliche von Tierra Sagrada (Technik) sorgten dafür, dass sich alle die, die an diesem Fest teilgenommen haben, ausgesprochen wohl gefühlt haben und eine festliche und würdige Goldene Konfirmation feiern konnten.

Ein besonderen Dank gebührt Ruth Speier, die an beiden Tagen die Jubilare so liebevoll und informativ durch unsere Stadt Marne und das Skatclubmuseum geführt hat, sowie Peter Bahnsen und sein Team, die für das leibliche Wohl verantwortlich waren.

Goldene Konfirmand*innen Jahrgang 1969
Goldene Konfirmand*innen Jahrgang 1970

Geistliches Wort

Liebe Leserinnen und Leser,

während unseres Urlaubs gerieten mein Mann und ich in ein starkes Gewitter. Wir konnten uns nur knapp vor Wolkenbruch, Blitz und Donner ins Auto retten.
Gewittern begegne ich immer mit gemischten Gefühlen. Halb gefällt mir das Naturschauspiel: Tiefgrauer Himmel, ein besonderes Licht, alles ist in Bewegung und das drückend Schwülwarme mit einem Schlag verschwunden.
Aber, ich gebe zu, das Getöse verunsichert mich regelmäßig. Faradayscher Käfig hin oder her. Ich habe Angst. Mein Standardsatz: „Im Auto sind wir ja sicher!“ fällt mindestens einmal, bevor das Spektakel vorübergezogen ist.
Wäre es nicht praktisch, wenn es für alle Lebenslagen, denen wir ausgeliefert sind, einen ‚Faradayschen Käfig‘ gäbe? Frei nach dem Motto: Ich habe zwar schlechte Nachrichten bekommen, weiß nicht, wie es weitergeht, aber was macht es schon? Im Auto bin ich ja sicher.
Oder so: In der Welt geht es politisch drunter und drüber, wildgewordene Staatsmänner richten Unheil an, aber ein Glück: In unseren Autos sind wir ja sicher. Ist natürlich Mumpitz.
Nichts ist sicher. Noch nicht einmal die Familie ist für alle Menschen ein sicherer Ort. Wenn wir auf die Nachrichten der letzten Tage schauen, wird uns dies verstörend bewusst. Und jetzt? Mir fällt dazu ein Kanon bzw. ein afrikanisches Sprichwort ein. „Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern!“
Wie es gelingen kann, dass jeder und jede auf den anderen Acht gibt, haben wir im Frühjahr erlebt. Da geht viel, wenn möglichst alle an einem Strang ziehen und Rücksicht nehmen.
Da passiert etwas, wenn Menschen füreinander eintreten. Da gerät etwas in Bewegung, wenn Missstände offengelegt werden und nicht länger vertuscht werden. Und da wächst Vertrauen in das Gute, wenn wir uns auf den besinnen, der uns zusagt: „Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Gottes Tür steht uns jederzeit offen. Er versteht und weiß. Und das ist kein Mumpitz. In diesem Sinne, lasst uns viele kleine Schritte durch den Sommer tun.
Sehr herzlich grüßend
Ihre Pastorin Sandra Ruge-Tolksdorf