Kirchengemeinde Marne

A chinese lion statue

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Kirchengemeinde Marne. Wir möchten Sie gerne informieren und einladen: Besuchen Sie uns in unserern Gottesdiensten, in unseren Gruppen und Kreisen oder den besonderen Veranstaltungen. Wir freuen uns auf Sie!

Aktualisierung vom 25.Juni 2021

– Kirchenbote 138 (August bis Dezember 2021) (siehe Kirchenbote )
– Aktuelle Predigt vom 20. Juni (siehe Aktuelle Predigt)
– Wieder Präsenzgottesdienste in Marne und Neufeld (siehe unten und Gottesdienste)

Onlinegottesdienste

Wieder Präsenzgottesdienste in Marne und Neufeld

In seiner Sitzung vom 20.Mai hat der Kirchengemeinderat Marne einstimmig beschlossen, nach sechs Monaten wieder Gottesdienste in unserer Maria-Magdalenen-Kirche und in unserer Kapelle in Neufeld zu feiern. Die ersten Präsenzgottesdienste finden am 30. Mai um 9 Uhr in der Kapelle in Neufeld und um 10 Uhr in der Maria-Magdalenen-Kirche in Marne statt. Beide Gottesdienste werden von Andra Bock, unserer neuen Pastorin geleitet. Wer sie also endlich einmal persönlich kennenlernen möchte, hat am Sonntag, den 30.Mai die Gelegenheit dazu.

Allerdings finden aktuell in der Kapelle in Neufeld maximal 20 Personen Platz. Am Gottesdienst in der Maria-Magdalenen-Kirche können 50 Personen teilnehmen, hier können zusätzlich vollständig immunisierte (geimpfte) Personen ab dem 15. Tag nach der zweiten Impfung oder Genesene, deren mit PCR Test nachgewiesene Corona-Infektion mindestens 28 Tage und höchstens sechs Monate her ist, teilnehmen. Die Hygieneregeln (Abstand, Mund-Nasen-Maske, Desinfektion, Anmeldung im Kirchenbüro) sind einzuhalten. Bei Interesse melden Sie sich bitte im Kirchenbüro unter 04851/574 an. Geimpfte und Genesene werden gebeten, ihren Impfpass, bzw. ihren Nachweis einmal im Kirchenbüro vorzulegen. Diese Vorgaben gelten ab sofort auch für Trauungen, Taufgottesdienste und Trauerfeiern. An Trauerfeiern in der Friedhofskapelle können maximal 20 Personen teilnehmen.
Termine siehe: Gottesdienste

Aktuelles aus dem Kirchengemeinderat

Ordination von Andra Bock in der Kirche zu Schönberg am 9. Mai 2021

Andra Bock mit ihrer Familie nach dem Ordinationsgottesdienst in der Kirche in Schönberg

„Es war gewöhnungsbedürftig“, antwortete unsere Pastorin Andra Bock auf die Frage, wie denn ihre Ordination am 9.Mai gewesen war. Ja, es war schon ein sehr ungewöhnlicher Gottesdienst, in dem außer Andra Bock lediglich zwei weitere Pastorinnen ordiniert wurden. Aufgrund der staatlichen und landeskirchlichen Vorgaben konnten außerdem nur sehr wenige Personen an diesem Gottesdienst teilnehmen. In der beeindruckenden und sehr schönen Kirche in Schönberg bei Kiel. Bei bestem Wetter. Neben ihrer Familie waren ihr Anleiter Pastor Peter Stockmann aus Parchim und unsere Pastor*innen Sandra Ruge-Tolksdorf und Rainer Petrowski an ihrer Seite.
Gestaltet wurde der Gottesdienst von unserem Bischof Gotthard Magaard sowie den Pröpsten Dr. Havemann und Funck sowie Oberkirchenrat Tetzlaff und Direktor Dr. Bronk. Besonders beeindruckend war die Predigt unseres Bischofs sowie der Ordinationsteil im Gottesdienst, in dem unserer jungen Pastorin Bibelworte und Gottes Segen persönlich zugesprochen wurden. Leider entfiel aus verständlichen Gründen der traditionelle Empfang nach dem Gottesdienst. „Immerhin konnte ich noch ein wenig mit meiner Familie zusammen sein“, meinte Andra Bock auf Nachfrage. Es war alles eben schon sehr gewöhnungsbedürftig. Aber wie auch immer – Andra Bock konnte am 9.Mai ihre Ordination feiern. Darüber freuen wir uns sehr und gratulieren ihr von ganzem Herzen. 

Mehr unter: Neue Pastorinnen und Pastoren für Schleswig-Holstein: „Besondere Hoffnungsträger“ – nordkirche.de

 

Was bedeutet Ordination?

Mit Ordination wird die Einführung in den Dienst einer Pastorin oder eines Pastors bezeichnet. Mit der Ordination werden die Rechte und Pflichten einer Pastorin/eines Pastors feierlich zugesprochen. Die Ordination folgt auf das Theologiestudium und die sich anschließende 2 1/2 jährige praktische Ausbildungszeit (Vikariat).  

 

Schick uns Dein Lied!
Wir suchen die Top 5 für das neue Gesangbuch

„Lobe den Herrn“ oder „Da wohnt ein Sehnen tief in uns“? „Anker in der Zeit“ oder „Von guten Mächten“? Welches Lied singen Sie am liebsten im Gottesdienst? Was ist Ihr persönlicher Hit? Genauer gefragt: Was ist Ihre TOP 5? Denn genau die suchen wir. Und zwar für das neue Gesangbuch, das bis 2030 erscheinen soll. Zunächst digital, später auch in gedruckter Form. 
Dabei können Sie uns unterstützen. Schicken Sie uns Ihre Lieblingshits und zwar von Platz 1 bis 5. Also genau die Songs, die auf jeden Fall im neuen Gesangbuch stehen müssen. Ab Sonntag, 2. Mai, sind die Leitungen freigeschaltet. Dann können Sie im Internet auf der Seite www.ekd.de/top5 drei Monate lang Ihre Vorschläge eintragen.
Aus allen genannten Liedern wird eine gemeinsame TOP 5 gebildet, die Sie voraussichtlich Ende dieses Jahres in der Liederapp „Cantico“ finden. 
Das neue „Gesangbuch“ wird viele Hintergrundinfos und deutlich mehr Lieder enthalten. Auf der Website www.ekd.de/evangelisches-gesangbuch finden Sie viele weitere Informationen zur Entstehung des neuen Gesangbuchs, die Geschichte des evangelischen Gesangbuchs und ein Anmeldeformular für den E-Mail-Newsletter, der regelmäßig erscheint.

Der QR-Code führt Sie direkt zur Homepage mit Umfrage und vielen weiteren Informationen

Kirchengemeinderat beschließt
den Haushalt 2021 der Kirchengemeinde Marne und
die Wirtschaftspläne 2021 und 2022 des Friedhofes

 

In seiner Sitzung vom 21.Januar 2021 hat der Kirchengemeinderat über den Haushaltsplan 2021 der Kirchengemeinde  Marne sowie über die Wirtschaftspläne 2021 und 2022 des Marner Friedhofes beraten und diese beschlossen. In diesem Jahr können sie diese hier auf unserer Website einsehen. 

Geistliches Wort

Auf einmal waren sie da und jetzt stehen sie auf dem Rasen hinter dem Pastorat. Erst waren es wenige, dann aber kamen immer mehr. Sie haben sich gegen Schnee und Eis durchgesetzt. Und jetzt stehen sie immer noch und leuchten in hellem Lila. Die Krokusse blühen! Ich freue mich seit dem jeden Tag, wenn ich aus dem Fenster schaue. Das Leben hat sich durchgesetzt gegen Schnee und Eis. Der Frühling kommt, und mit ihm das Fest des Lebens und der Freude: Ostern. Christus ist auferstanden und schenkt uns das ewige Leben. Ich finde, dieses Fest kommt genau zur rechten Zeit, denn ich merke, dass ich mich danach sehne, aufzuatmen. Die frische Luft des Frühlings will ich riechen und schmecken. Ich will endlich merken, dass sich etwas verändert und die Lockerungen endlich Wirklichkeit werden. Jetzt! Jetzt ist doch die Zeit! So dachte auch der Dichter Ludwig Uhland, obwohl zu seinen Lebzeiten von Corona noch lange nicht die Rede war. Sein Gedicht heißt „Der Frühlingsglaube“:

Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sei nicht bang!
Nun muß sich alles, alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Tal:
Nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich alles, alles wenden.

Die Natur beginnt sich zu regen und zu verändern. Nun muss sich alles, alles wenden. Schon unter dem Schnee hat die Veränderung begonnen. Wir können sie noch nicht sehen, aber sie ist schon da. Der Krokus weiß vom Frühling bevor wir seine Blüte sehen. Frühlingsglaube- ein schönes Wort. Es erinnert daran, was es heißt, zu glauben. Glaube verändert. Aber das, was sich ändert, ist für uns nicht immer zu sehen oder zu schmecken. Christus spricht: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben“. Er ist das Leben. Er ist es, der alles wendet. Draußen grünt und blüht es, selbst das tiefste Tal. Und innen, innen zittert noch das eigene Herz und begreift es nicht: Die Welt wird schöner mit jedem Tag, Man weiß nicht, was noch werden mag…
Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Osterfest!

Ihre Pastorin Andra Bock