Kirchengemeinde Marne

A chinese lion statue

Herzlich Willkommen auf der Homepage der Kirchengemeinde Marne. Wir möchten Sie gerne informieren und einladen: Besuchen Sie uns in unserern Gottesdiensten, in unseren Gruppen und Kreisen oder den besonderen Veranstaltungen. Wir freuen uns auf Sie!

Ernte

Liebe Leserinnen und Leser,

Mohn

eine Landwirtin geht an ihrem Feld entlang und begutachtet den Weizen. Die Ähren stehen voll und reif. Es wird eine gute Ernte werden. Genug Korn für Mehl und Brot. Keiner muss hungern. „Unser tägliches Brot gib uns heute!“ gehört als Bitte des Vater Unsers wohl zu den am meisten auf unserer Erde wiederholten Worten Jesu Christi. Getreide ist lebenswichtiges Grundnahrungsmittel.  Einer von neun Menschen geht jeden Abend hungrig schlafen – etwa 795 Millionen Menschen weltweit. Wenn wir beim Erntedankfest Gott für eine gute Ernte danken, dann vergessen wir hoffentlich nicht: Es ist ein Skandal, dass immer noch so viele Menschen hungern müssen. Unser Glaube drängt uns dazu, Wege zu mehr weltweiter Gerechtigkeit zu suchen und zu beschreiten.

Blickt ein Wanderer auf das reife Kornfeld, so bleibt sein Auge an etwas anderem hängen: leuchtend rot und zugleich wunderbar zart blüht der Mohn am Feldrand. Die Blüte ist nicht nützlich, sie ist einfach schön. Es gibt eine Welt jenseits menschlicher Kosten-Nutzen-Rechnungen.  Gott hat diese Blume geschaffen – aus Freude an der Farbe? Um etwas ganz Feines zu formen? Einfach so! Am Ende des Vater Unsers beten wir: „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.“ Gott ist Ursprung und Quelle für das, was unser Leben schön macht und erfüllt. Die Blüte am Feldrand ist Gottes Geschenk für uns. Sie vergeht, ohne dass sie uns einen Nutzen bringt, und weist zugleich auf Gottes Herrlichkeit hin, in die unser Leben mündet. Am Ende des Kirchenjahres denken wir an unsere Toten.  Unser Glaube eröffnet uns eine neue Dimension des Lebens. Manchmal leuchtet sie uns schon in dieser Welt entgegen.

 

Ihre Pastorin Katja Hose

Kinderbibeltag

Kinderbibeltag-Oktober

Ökumenisches Frauenfrühstück

„Zeit für die Seele“ wird das erste Ökumenische Frauenfrühstück in Marne Frauen allen Alters bieten. Pastorin Katja Hose (Ev.-luth.), Gemeindereferentin Ursula Klix (Röm.-kath.) und Daniela Fiege (Freie Ev. Gemeinde) laden gemeinsam am Samstag, 29. Oktober 2016, 9.30 bis 12 Uhr, ins Ev. Gemeindehaus in Marne, Österstr. 16 ein.  Zusammen mit einem ökumenischen Team der Frauenarbeit wird ein leckeres Frühstückbuffet vorbereitet sein. Impulse zum Nachdenken helfen, mit sich selbst und mit anderen Frauen in den Kontakt zu kommen. „Es wird eine Zeit für euch sein, die euch gut tut!“ beschreibt Daniela Fiege das, was Frauen bei diesem Frühstück erwarten dürfen.

Um Anmeldung wird bis zum 25. Oktober im Marner Kirchenbüro unter Tel. 04851-574 oder unter   marne@kirche-dithmarschen.de gebeten. Eine Spendendose wird bereit stehen, so dass Frauen nach eigener Einschätzung und Möglichkeit einen Beitrag zur Finanzierung des Frühstücks leisten können. Bei Bedarf wird das Team versuchen, eine Kinderbetreuung im separaten Raum einzurichten.

Interkulturelles Frauentreffen

„Die Interkulturellen Frauentreffen beflügeln mich immer. Ich möchte keines verpassen.“, sagt Friederike Kruse, Kirchengemeinderätin. Bereits drei Treffen hat sie zusammen mit einem kleinen Team vorbereitet.

Am Jahresanfang entstand die Idee, die Frauen, die im letzten Jahr nach Deutschland geflohen sind und nun bei uns hier in Marne leben, in unser Gemein-dehaus einzuladen, sie willkommen zu heißen und den Kontakt mit ihnen zu pflegen.

Im März fand das erste Treffen statt und es war sofort ein voller Erfolg, so dass im Abstand von jeweils zwei Monaten zu weiteren Treffen eingeladen wurde. Ca. 20-30 Frauen unterschiedlichen Alters und verschiedener Herkunft treffen sich und tauschen sich aus. Viele bringen ihre Kleinkinder mit. Es gibt immer welche, die beim Übersetzen helfen, aber die Frauen, die zum Beispiel aus Syrien, Afghanistan oder Eritrea zu uns gekommen sind, machen auch erstaunlich schnelle Fortschritte mit der deutschen Sprache. Singen, Tanzen, Tee und Kaffee trinken gehörten zu den letzten Begegnungen dazu. Bianca Rybka, Dorit Söhl und Christiane von Postel, die auch sonst in der Arbeit mit Geflüchteten sehr engagiert helfen, bereiten die Treffen zusammen mit Friederike Kruse und Katja Hose vor.

Das Team dankt ganz besonders Frau Lafi für die Unterstützung in der Sprachmittlung und den jungen Müttern aus den Eltern-Kind-Gruppen für ihr Interesse und ihre Hilfe.

 

Nähere Informationen für Interessierte bei Katja Hose unter Tel. 04851-8274