Neues aus dem Kirchengemeinderat

Februar 28th, 2020

#beziehungsweise:
jüdisch und christlich – näher als du denkst

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) beteiligt sich an der ökumenischen Plakataktion „#beziehungsweise: jüdisch und christlich – näher als du denkst“. Das Projekt wendet sich insbesondere an die Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen. Kernanliegen ist es, die Gemeinsamkeiten zwischen Juden und Christen in den Festen und im religiösen Leben aufzuzeigen. Mit der Plakataktion wollen evangelische und katholische Kirchen gegen den zunehmenden Antisemitismus klar Stellung beziehen, der auch christliche Wurzeln hat. Im Schwerpunkt benennen die Poster die Festtage, die in beiden Religionen dieselben Themen feiern. „Das Layout der Plakate zeigt auf geniale Weise das ganze Thema: Zwei Glaubensweisen, unterschiedlich, aber aufeinander bezogen. Das regt zum Nachdenken an und macht neugierig auf mehr“, beschreibt die nordkirchliche Beauftragte für christlich-jüdischen Dialog, Pastorin Hanna Lehming. Zwar suchen viele Kirchengemeinden der Nordkirche den regelmäßigen Austausch mit jüdischen Gemeinden in ihrer Nähe, dennoch ist die gemeinsame Geschichte beider Religionen vielen Menschen nicht präsent, erklärt Hanna Lehming weiter: „Im Jahr 2021 ist jüdisches Leben in Deutschland seit 1700 Jahren nachweisbar. Das ist ein Grund zum Feiern. Mehr Kenntnis vom Judentum zu vermitteln, ist aber leider auch deshalb bitter nötig, weil sich in Deutschland neue Judenfeindschaft breit macht.“
Entstanden ist die ökumenische Kampagne #beziehungsweise aus einer Initiative der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Das Projekt wurde von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) aufgenommen und unterstützt.

Der Kirchengemeinderat unserer Kirchengemeinde hat auf Anregung von Friederike Kruse am 18.Februar einstimmig beschlossen, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Ab März werden wir jeden Monat die Plakate in unseren Schaukästen aushängen und ganz sicher wird uns diese Aktion auch in dem einen oder anderen Gottesdienst begleiten.

Weihnachten in Marne !

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Auch in diesem Jahr wird in der Kirchengemeinde Marne Weihnachten gefeiert, aber anders. In einer intensiven Sitzung und nach sorgfältiger Abwägung des Machbaren und des Verantwortbaren angesichts eines ansonsten umfassenden Ruhens des gesellschaftlichen Lebens und eines nachvollziehbaren Lockdowns wegen besorgniserregender Infektions- und neuerdings Todeszahlen hat der Kirchengemeinderat der Kirchengemeinde Marne einstimmig beschlossen, die angedachten Gottesdienste in der Zeit vom 20. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 und damit auch die Weihnachtsgottesdienste abzusagen.
Damit fällt Weihnachten in Marne aber nicht einfach aus. Die Kirchengemeinde Marne feiert Weihnachten in diesem Jahr anders.
Auf der Homepage der Kirchengemeinde www.kirche-marne.de werden Onlinegottesdienste am 4.Advent, am Heiligen Abend und am 2.Weihnachtstag sowie ein Weihnachtsvideo unserer Gemeindepädagogin Marlene Tiessen veröffentlicht werden.
Die Maria-Magdalenen-Kirche wird vom 21. bis 23. Dezember jeweils von 9 bis 15 Uhr geöffnet sein, um Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich den geschmückten Tannenbaum sowie die Krippe und die Krippenfiguren anzusehen.

In dieser Zeit können sich Interessierte eine „Andacht für Zuhause“ aus der Kirche mitnehmen. Zudem wird dort eine DVD mit dem Weihnachtsgottesdienst zu finden sein – für diejenigen, die keinen Internetzugang haben. Die „Andacht für Zuhause“ und die DVD werden zudem vor dem Kirchenbüro/Pastorat ausgelegt werden, die auch außerhalb der Öffnungszeiten der Kirche und des Kirchenbüros mitgenommen werden können.
Diejenigen, die sich für den Gottesdienst am 4. Advent angemeldet haben, erhalten diesen als „Gottesdienst in der Tüte“, die ihnen frei Haus geliefert werden wird.
Predigten können auf der Homepage der Kirchengemeinde gelesen werden. Wir wären dankbar, wenn diese ausgedruckt und Nachbarn oder Freunden in den Postkasten gesteckt werden würden.
Den Bewohnern und Bewohnerinnen unserer beiden Alten- und Pflegeheimen werden Kopien der Predigten ins Haus gebracht.
Am Heiligen Abend bleibt die Maria-Magdalenen-Kirche geschlossen. Die Glocken werden um 12 Uhr und 14:30 Uhr geläutet. In der Zeit von 14:30 bis 20 Uhr werden Kerzen und ein Engel vor dem Haupteingang der Kirche zu finden sein.
Die Kirchengemeinde Marne beteiligt sich auch an der Aktion des gemeinsamen Singens der LandeskircheUm 20 Uhr werden die Glocken der Maria-Magdalenen-Kirche geläutet, während vor der privaten Haustür „Stille Nacht“ gesungen wird.
Am 1. und am 2.Weihnachtstag werden die Glocken um 10 Uhr geläutet, auch wenn keine Gottesdienste gefeiert werden. Geplant sind außerdem eine Telefonandacht von und mit unserem Prädikanten Michael Noffke , die am 1. Weihnachtstag von 10 bis 11 Uhr und 17 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 04851/574 angehört werden kann sowie eine Weihnachtsandacht von „Tierra Sagrada“ am 2. Weihnachtstag.
Der Kirchengemeinderat bedauert, dass in diesem Jahr in Marne kein normales Weihnachten gefeiert werden kann und bittet die Gemeindeglieder um Verständnis für diese Entscheidung.

Was gibt´s Neues ?

Es geht los! Nach mehreren Monaten der Vorbereitung und der Vorplanungen können wir nun endlich mit den dringend notwendigen Sanierungsarbeiten im Gemeindehaus sowie mit den Schönheitsreparaturen im Pastorat beginnen. Unser Architekt Torsten Pössel aus Hamburg hat inzwischen die nötigen Ausschreibungen durchgeführt und das Ergebnis der Submission überprüft. Mittlerweile sind die betreffenden Firmen informiert und stehen trotz voller Arbeitsbücher in den Startlöchern. 

Folgende Firmen sind an den Arbeiten beteiligt:
Elektro Ehlers, Marne (Elektroarbeiten) 
Fliesen Team, Marne (Fliesenarbeiten)
Jacobsen, Marne (Zimmerer, Trockenbau)
Jacobsen, Marne (Dachdeckerarbeiten)
Jacobsen, Marne (Tischlerarbeiten)
Knutzen, Heide ( Bodenbeläge)
Lange und Söhne, Marne (Sanitär und Heizung)
Ploog, Marnerdeich (Malerarbeiten)
Wilstermann, Friedrichskoog (Rohbau)

Wir danken den Firmen und wünschen ihnen ein gutes Händchen bei den vor ihnen liegenden Arbeiten. Aufgrund der Ausschreibungen liegen wir voll im Finanzplan, den unser Architekt uns vorgelegt hat, und werden voraussichtlich mit Kosten in Höhe von 300.000 € rechnen können. Davon übernimmt der Kirchenkreis 150.000 €, während die restlichen 150.000 € von unserer Kirchengemeinde getragen werden. Um den aktuellen Haushalt nicht zu sehr zu belasten und die Rücklagen nicht zu sehr aufzubrauchen, wird ein Großteil davon über die Aufnahme eines Darlehens finanziert. Damit steht diese große und wichtige Baumaßnahme auf soliden Füßen. Der KGR dankt Torsten Pössel und unserem Bauausschuss, vor allem der Vorsitzenden Dagmar Domke, die Stunden um Stunden ehrenamtlicher Arbeit in dieses Projekt gesteckt hat und noch stecken wird.  

Während der Baumaßnahmen können in unserem Gemeindehaus sich natürlich keine Gruppen treffen. Der KGR trifft sich in den nächsten Monaten im Gemeindehaus der Gemeinde Diekhusen-Fahrstedt zu seinen monatlichen Sitzungen. Und auch die Jugendlichen der TS-Konfirmand*innengruppe trifft sich am Freitag in Diekhusen-Fahrstedt. Der KGR dankt Bürgermeister Nummsen und der Gemeindevertretung Diekhusen-Fahrstedt. 
Die Konfirmand*innen-Gruppen vom Dienstag und Donnerstag treffen sich in unserer Maria-Magdalenen-Kirche wie auch die TS-Kids, die TS-Band und der TS-Jugendchor.  I

In näherer Zukunft wird auch das Kirchenbüro ins Pastorat umziehen müssen. Das Kirchenbüro können Sie dann über den Eingang ins Pastorat erreichen. Achten Sie bitte auf den Aushang am Eingang ins Gemeindehaus.  

Vielen Dank, Mike Burmeister!

In der Sitzung vom 20. August hat Mike Burmeister seinen Rücktritt aus dem Kirchengemeinderat erklärt. Obwohl sein Entschluss und die Gründe, die dazu geführt haben, für alle Mitglieder des KGR nachvollziehbar waren und alle seinen Schritt akzeptiert haben, ist sein Ausscheiden dennoch ein herber Verlust für den KGR und unsere Kirchengemeinde. Mike Burmeister war in den Jahren seines Mitwirkens stets ein engagiertes Mitglied im KGR, der aktiv Verantwortung übernahm, Stellung bezog und Klartext redete. Insbesondere hat er sich im Dreierausschuss und im Finanzausschuss eingesetzt. Mike Burmeister wird dem KGR fehlen. Der KGR wünscht ihm und seiner Familie alles erdenklich Liebe und Gute, Gesundheit und Gottes Segen. Wann Mike Burmeister offiziell in einem Gottesdienst verabschiedet werden wird, steht zurzeit noch nicht fest. 

 

Mike Burmeister wie wir ihn kennen und lieben…

Gott sei Dank bleibt er unserer Kirchengemeinde aber als Organisator unserer beliebten Marner Motorradgottesdienste (MaMoGo) erhalten, der in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ja leider ausfallen musste. Wir hoffen aber inständig, unseren 5. MaMoGo im kommenden Jahr nachholen zu können – unter der Leitung von Mike Burmeister. 

     

Wir stellen vor

Seit der letzten Kirchengemeinderatswahl im Dezember 2016 hat es einige Veränderungen im Kirchengemeinderat gegeben. Aus persönlichen oder gesundheitlichen Gründen mussten Antje Rüther, Katharina von der Bank und Gisela Reinke-Schön ihre Mitarbeit im KGR beendet. An dieser Stelle danken wir ihnen noch einmal für ihren ehrenamtlichen Einsatz.
Doch Gott sei Dank haben sich Gemeindeglieder bereit erklärt, im KGR mitzumachen und sich berufen zu lassen. Wir sagen „Herzlich Willkommen“ im Kirchengemeinderat Andreas Knoblauch und Birgit Bartels:

Andreas Knoblauch

Ich freue mich Ihnen als neues Mitglied des Kirchengemeinderats vorstellen zu dürfen. Ich bin Andreas Knoblauch, 52 Jahre alt und lebe mit meiner Frau und meiner Tochter in Marne. Von Beruf bin ich Bilanzbuchhalter und bei einem Gemüsegroßhandel in Friedrichskoog beschäftigt. Als Prokurist bin ich dort verantwortlich für das Finanz- und Rechnungswesen. Als gebürtiger Marner verbindet mich seit meiner Kindheit Vieles mit der Kirchengemeinde in Marne.
In unserer Maria-Magdalenen-Kirche wurde ich getauft, konfirmiert und getraut. Jetzt freue ich mich darauf, mich in diesem Ehrenamt zum Wohle unserer Kirchengemeinde einbringen zu dürfen.

Birgit Bartels

Gerne möchte ich mich der Kirchengemeinde als neue Kirchengemeinderätin vorstellen. Ich bin Bibo Bartels, 58 Jahre alt und lebe mit meinem Mann in Helse. Beruflich bin ich als kaufmännische Angestellte in Itzehoe tätig. Auf die vielfältigen Aufgaben in unserer Gemeinde freue ich mich.
Bibo Bartels engagiert sich vor allem im Finanz– und Bauausschuss, im Kindertagesstättenbeirat und Kindertagesstättenausschuss sowie bei besonderen Veranstaltungen wie Gemeindefest, Erntedankfest, Konzerten und vielen mehr.

 

 

Herzlich Willkommen

 

Nach dem nach Pastorin Katja Hose auch  Pastor Jochen Hose sich in Richtung Kiel verändert hat, verfügt unsere Kirchengemeinde zurzeit mit Rainer Petrowski lediglich über einen Pastor, der vor Ort wohnt. Die Pfarrstellen 1 und 3 sind zurzeit unbesetzt, vakant.

Da Pastor Petrowski nicht alle Aufgaben übernehmen kann, haben Kirchenkreis und Propst Dr. Andreas Crystall schnell gehandelt und die Möglichkeiten geschaffen, dass ihn in den nächsten Monaten bis zur Wiederbesetzung der beiden vakanten Pfarrstellen drei Pastorinnen mit 50% ihrer Arbeitszeit tatkräftig unterstützen und vor allem Trauerfeiern, Besuche und Gottesdienste übernehmen und Pastor Petrowski spürbar entlasten werden.

Herzlich Willkommen sagen wir:

„und täglich grüßt das Murmeltier“ ???
Kennen Sie den Film? Anfang der 90er Jahre lief diese Komödie mit Bill Murray das erste Mal im Kino. Wie in einer Zeitschleife scheint der Mann zu stecken. Jeden Morgen um 6 Uhr wacht er um die gleiche Zeit auf. Geweckt von seinem Radiowecker. Der Redakteur sagt das gleiche wie bereits am Vortag. Er verweist auf den „Tag des Murmeltiers“, einen in Amerika sehr beliebten Feiertag. Auch am nächsten und am übernächsten Tag wird er das tun. Alles ist dem Mann vertraut. Alles kennt er bereits. Mein Empfinden ist es nun ganz und gar nicht, in einer Zeitschleife festzustecken! Und trotzdem: ich war bereits in den Jahren 2014 bis 2018 bei Ihnen in Ihrer Kirchengemeinde. Vieles ist mir vertraut. Ich kenne die Straßen und Wege, auch Ihre schöne Kirche . Ich erinnere mich an Begegnungen mit offenen und freundlichen Menschen. Überwiegend war ich im Sozialzentrum in der Hafenstraße beschäftigt, um Besuche zu machen und die Andachten dort zu gestalten. Nun freue ich mich auf eine erneute Vertretungszeit bei Ihnen. Sie umfasst aller Voraussicht nach den Zeitraum von März bis Mai. Unter anderem werde ich die Gottesdienste im Michaelishaus gestalten. Vielleicht werden wir uns einmal begegnen. Ich freue mich auf Sie!
Ihre Pastorin Maike Engelkes

„ Guten Tag “ – Ich bin Friederike Ohm , 60 Jahre alt und seit Februar bis erst mal voraussichtlich Ende Mai in Ihrer Kirchengemeinde als Vertretungspastorin tätig. Damit möchte ich Rainer Petrowski unterstützen und die Dienste der Kirche in Gottesdiensten, Seelsorge, Gruppenangeboten und Amtshandlungen zusammen mit meinen beiden Kolleginnen Pastorin Engelkes und Pastorin Ruge-Tolksdorf weiter führen. Ich selber arbeite seit 1990 als Pastorin im Kirchenkreis Dithmarschen. Viele Jahre war ich Gemeindepastorin in der Kirchengemeinde Weddingstedt/Wesseln. Seit ca. 8 Jahren arbeite ich als Vertretungspastorin des Kirchenkreises mit halber Stelle in verschiedenen Gemeinden unseres Kirchenkreises Dithmarschen. Ich wohne mit meinem Mann und unserem Hund im Pastorat in Nordhastedt, Meiereistrasse 1a und bin dort für Sie unter der Telefonnummer 04804- 876 erreichbar. ( Anrufbeantworter gern nutzen!!! )
Ich freue mich: auf eine gute Zusammenarbeit mit den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den ehrenamtlich Leitenden in Ihrer Kirchengemeinde. Und auf wertschätzende und vertrauensvolle Begegnungen mit Ihnen – das schenke uns Gott!
Pastorin Friederike Ohm

„Ich freue mich!“ – Als Dritte wird Pastorin Sandra Ruge-Tolksdorf Pastor Petrowski bei seinen pastoralen Aufgaben unterstützen, indem sie Trauerfeiern, Besuche und Gottesdienste übernimmt und ab und an auch beim Seniorennachmittag zu sehen sein wird. Mit der anderen Hälfte ihres Dienstes ist sie in der Kirchengemeinde Brunsbüttel tätig. Ein besonderes Anliegen ist für sie, ganz nah an den Menschen zu sein.
Sandra Ruge-Tolksdorf ist verheiratet und lebt mit ihrem Ehemann in Itzehoe. In ihrer Freizeit wandert sie gern und liest Kurzgeschichten. „Ich finde es schön, mich für eine kurze Zeit in eine andere Welt versetzen zu lassen“, sagt Sandra Ruge-Tolksdorf, „und nun freue ich mich sehr auf die Begegnungen und die Zusammenarbeit mit Ihnen in der Kirchengemeinde Marne.“

 

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